Definition: Der Einwurfmechanismus ist die physische Schnittstelle an der Automatenfront, über die der Kunde Bargeld (Münzen) zuführt. Er bildet den Eingangskanal zum Coin-Mechanismus und ist so konstruiert, dass er nicht nur Münzen sicher aufnimmt, sondern das Gerät auch vor äußeren Einflüssen wie Schmutz, Feuchtigkeit oder Manipulation schützt.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Konstruktion und Manipulationsschutz
Ein hochwertiger Einwurfmechanismus besteht aus einem präzise gefertigten Schlitz, der oft durch eine bewegliche Schutzklappe oder einen Schieber verschlossen ist. Er dient als erste Barriere gegen Vandalismus: Er verhindert das Einführen von zu großen Gegenständen oder Draht (Fishing). Bei modernen Automaten ist der Einwurf oft so gestaltet, dass eingeworfene Flüssigkeiten über einen internen Ablauf abgeleitet werden, bevor sie die empfindliche Elektronik des Münzprüfers erreichen können. Zudem erfolgt hier oft eine grobe mechanische Vorsortierung von offensichtlich zu großen Objekten.
FAQ zum Einwurfmechanismus bei Automaten
Quellen & Links:
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- Coin Validator „G-13“ (u. a. Schutz vor String-Manipulation & Monitoring des Münzwegs) – Crane Payment Innovations (CPI)
- Acceptance Gate / elektromagnetischer Shutter (Einwurfschutz, Annahmekanal) – Coin Mechanisms (PDF)
- Coin Acceptors: Anti-Pin/Anti-Fremdkörper, Escrow & Jam-Clearing (Einwurf/„Mouth“ des Acceptors) – HW Europe Knowledge Centre