Definition: Fixkosten sind im Automatenbetrieb jene Kosten, die unabhängig von der Anzahl der verkauften Produkte (Absatzmenge) in konstanter Höhe anfallen. Sie stehen im Gegensatz zu den variablen Kosten (wie Wareneinsatz) und müssen jeden Monat durch den Durchschnittsumsatz gedeckt werden, bevor der Automat Gewinn abwirft.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Zusammensetzung der fixen Betriebskosten
Die Struktur der Fixkosten ist entscheidend für das Controlling. Zu den typischen Positionen gehören die Standplatzmiete (sofern kein Provisionsmodell vereinbart wurde), Versicherungsbeiträge (Haftpflicht und Vandalismus), die Abschreibung auf das Gerät sowie Kosten für die Internetanbindung des Cloud-Managements. Auch Grundgebühren für Strom oder fest angestelltes Personal zählen dazu. Ein hoher Fixkostenblock erhöht das Risiko bei umsatzschwachen Monaten, weshalb Betreiber oft versuchen, diese Kosten durch geschickte Verhandlungen zu flexibilisieren.
FAQ zu Fixkosten im Automatenbusiness
Quellen & Links:
- Fixkosten berechnen (Definition, Beispiele, Abgrenzung) – Lexware
- Fixe Kosten (Definition) – Gabler Wirtschaftslexikon
- Kalkulatorische Abschreibungen (als Kosten im Controlling) – Gabler Wirtschaftslexikon
- Leasinggebühren & steuerliche Behandlung als Betriebsausgabe (Grundlagen) – fincompare
- Provisionsmodell/Standortbeteiligung („Wirteprovision“) im Automatenumfeld – automatenmarkt.de