Definition: Ein Füllstandsensor ist ein technisches Bauteil im Inneren eines Automaten, das die Menge der noch vorhandenen Ware oder Betriebsmittel (z. B. Wasser, Bohnen oder Becher) erfasst. Diese Daten sind die Grundlage für ein effizientes Bestandsmanagement und verhindern unnötige Servicefahrten zu noch ausreichend befüllten Automaten.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Technologien und Messverfahren
Je nach Automatentyp kommen unterschiedliche Sensoren zum Einsatz. Bei Snackautomaten wird der Füllstand oft „logisch“ ermittelt: Die Software zählt die Umdrehungen der Spirale ab dem Zeitpunkt der letzten Befüllung. Bei Heißgetränke- oder Verkaufsautomaten für Schüttgut kommen jedoch physische Sensoren wie Lichtschranken (für den Becherstapel), Kapazitive Sensoren (für Pulver oder Bohnen) oder Wiegezellen zum Einsatz. Diese Sensoren melden den Status „Fast Leer“ oder „Leer“ in Echtzeit an das Cloud-Management.
FAQ zu Füllstandsensoren bei Automaten
Quellen & Links:
- Real-Time Telemetry (u. a. Stock-Status & Alerts) – Televend Cloud
- Inventory Monitoring & Route Planning – Vendon Cloud
- Kapazitive Sensoren zur Füllstand-/Grenzstanderkennung – ifm
- Photoelectric Sensors (Lichtschranken): Überblick & Prinzipien – OMRON
- Funktionsprinzip einer Load Cell (Wiegezelle) – HBK