Definition: Investitionskosten (Initialkosten) umfassen alle einmaligen Ausgaben, die getätigt werden müssen, um einen Automaten betriebsbereit an einem Standort zu installieren. Sie bilden die Grundlage für die Berechnung des Break-even-Points und müssen im Businessplan sauber von den laufenden Fixkosten getrennt werden.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Bestandteile der Anfangsinvestition
Die größte Position der Investitionskosten ist in der Regel die Hardware-Komponente (der Automat selbst). Hinzu kommen jedoch oft unterschätzte Nebenkosten. Dazu zählen die Konfiguration der Zahlsysteme (Münzprüfer, Cashless Payment Terminals), die Kosten für das Branding (Folierung), Transport- und Aufstellgebühren sowie die erste Warenfüllung (Erstbestückung). Auch rechtliche Initialkosten wie die Gewerbeanmeldung oder Kautionen für Stellplatzmieten fallen in diese Kategorie.
Typische Kostenbeispiele (Schätzwerte)
| Position | Gebrauchtgerät | Neugerät (Standard) | Premium / Spezial |
|---|---|---|---|
| Automat | 2.500 € – 5.000 € | 6.000 € – 9.000 € | 10.000 € – 18.000 €+ |
| Zahlsysteme | inkl. oder ca. 500 € | ca. 800 € – 1.200 € | ca. 1.500 € (inkl. Telemetrie) |
| Lieferung/Aufbau | 250 € – 500 € | 300 € – 600 € | 500 € – 1.000 € |
| Erstbestückung | ca. 300 € | ca. 400 € – 600 € | je nach Ware (Fleisch/Regio höher) |
FAQ zu Investitionskosten bei Automaten
Quellen & Links:
- Kosten & Wirtschaftlichkeit eines Snackautomaten (inkl. Anschaffungsspannen) – Maschinenpartner
- Finanzierung von Automaten: Kauf, Leasing oder Mietkauf? – PK Automaten
- Amortisation & Amortisationsrechnung (Investition vs. Rückfluss) – Lexware
- Break-even-Point: Definition & Berechnung (Gewinnschwelle) – firma.de
- Kosten für Branding/Folierung (Preisübersicht 2025) – wrapsize