Definition: Operating Costs (Betriebskosten) umfassen alle laufenden Ausgaben, die für den Betrieb und die Instandhaltung eines Verkaufsautomaten anfallen. Sie werden in der Margenkalkulation berücksichtigt, um den tatsächlichen Reingewinn zu ermitteln.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Zusammensetzung der Betriebskosten
Die Operating Costs teilen sich in zwei Hauptkategorien auf:
1. Fixe Betriebskosten (unabhängig vom Umsatz)
- Standplatzmiete: Ein fester monatlicher Betrag für den Frequenzstandort (sofern kein reines Provisionsmodell vereinbart wurde).
- Versicherung: Beiträge für die Haftpflichtversicherung sowie Schutz gegen Vandalismus und Automaten-Diebstahl.
- Abschreibung oder Leasing: Die monatliche Rate aus dem Leasingvertrag oder die kalkulatorische Abschreibung der Investitionskosten.
- Software-Lizenzen: Gebühren für das Monitoring-System und die TSE-Anbindung.
2. Variable Betriebskosten (umsatzabhängig)
- Wareneinsatz (COGS): Die Kosten für den Einkauf der Produkte im Lagerbestand.
- Transaktionsgebühren: Kosten für Cashless Payment (meist ein Prozentsatz plus fixer Cent-Betrag).
- Stromkosten: Besonders relevant bei Geräten mit leistungsstarkem Kühlmodul.
- Logistik & Personal: Benzinkosten und Arbeitszeit für die Nachfülllogistik und Reinigung.
Optimierung der Operating Costs
Um die Rentabilität zu steigern, müssen die Betriebskosten minimiert werden. Eine effiziente Online-Überwachung reduziert unnötige Fahrten und senkt damit die Personalkosten. Der Einsatz von LED-Beleuchtung und modernen, isolierten Gehäusen reduziert die Stromkosten massiv. Zudem sollten Betreiber regelmäßig die Konditionen ihrer Zahlungssysteme vergleichen, um Transaktionsgebühren zu sparen.
FAQ zu Operating Costs bei Automaten
Quellen & Links: