Definition: Transportkosten im Vending-Bereich umfassen alle Aufwendungen für die physische Bewegung von Automaten, Ersatzteilen und Waren. Man unterscheidet hierbei primär zwischen den einmaligen Investitionskosten für die Anlieferung eines Neugeräts und den laufenden Logistikkosten für die Nachfülllogistik.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Einmalige Transportkosten (Maschinenlogistik)
Da Verkaufsautomaten (besonders voll isolierte Snackautomaten) zwischen 200 kg und 500 kg wiegen können, ist der Transport aufwendig. Die Kosten setzen sich zusammen aus:
- Speditionskosten: Der reine Transport vom Hersteller oder Händler zum Betreiber (meist auf Palette).
- Einbringung („Frei Verwendungsstelle“): Das Manövrieren des Automaten an den exakten Frequenzstandort (z. B. über Stufen, in obere Stockwerke oder durch schmale Türen). Hierfür ist oft spezialisiertes Equipment wie elektrische Treppensteiger erforderlich.
- Installation: Das Ausrichten und Befestigen am Standort, um die Standfestigkeit und den Schutz vor Vandalismus zu gewährleisten.
Laufende Transportkosten (Operative Logistik)
Diese Kosten sind Teil der Operating Costs und entstehen durch die regelmäßigen Fahrten zur Befüllung und Reinigung. Ein wesentlicher Hebel zur Senkung dieser Kosten ist die Telemetrie. Durch Echtzeitdaten über den Lagerbestand können unnötige „Leerfahrten“ vermieden werden. Eine optimierte Routenplanung reduziert Kraftstoffverbrauch, Fahrzeugverschleiß und Personalkosten, was die Rentabilität der gesamten Flotte direkt steigert.