Definition: Werbeflächen am Automaten bezeichnen alle Bereiche eines Geräts, die zur visuellen Kommunikation genutzt werden können. Dies umfasst sowohl analoge Flächen (Gehäuse, Seitenwände) als auch digitale Flächen (Touchscreens, Werbedisplays). Die Vermarktung dieser Flächen bietet eine attraktive Möglichkeit, den Umsatz pro Automat durch Drittwerbung zu steigern oder das eigene Branding zu stärken.
Hier findest du weitere wichtige Begriffe in unserem Automaten-Glossar.
Arten der Werbenutzung
Je nach Ausstattung des Automaten und dem Frequenzstandort stehen verschiedene Werbeformen zur Verfügung:
1. Analoge Außenflächen (Branding)
- Vollfolierung: Das gesamte Gehäuse wird im Corporate Design gestaltet. Dies erhöht die Fernwirkung und dient gleichzeitig als Vandalismusschutz (Anti-Graffiti-Schutzlaminat).
- Seitenwände: Große, flache Flächen, die sich ideal für statische Plakate oder Branding-Partner aus der Getränke- oder Snackindustrie eignen.
- Top-Schilder: Aufgesetzte Leuchtkästen, die die Sichtbarkeit des Automaten bei Nacht deutlich verbessern.
2. Digitale Werbeflächen (Digital Signage)
- Touchscreen-Displays: Moderne Automaten nutzen große Bildschirme zur Produktauswahl. In den Pausenzeiten können hier Werbevideos oder Standbilder geschaltet werden.
- Separate Werbedisplays: Ein am Kopf des Automaten montierter zusätzlicher Monitor, der über das Cloud-Management zentral gesteuert wird.
- Interaktive Werbung: QR-Codes auf dem Display führen Kunden zu Gewinnspielen oder Rabattaktionen, was die Produktrotation fördert.
Vermarktung und Einnahmen
Die Vermarktung der Werbeflächen kann die Rentabilität massiv beeinflussen. An Top-Standorten mit hoher Passantenfrequenz können die monatlichen Werbeeinnahmen die Standplatzmiete (aus dem Pachtvertrag) teilweise oder sogar vollständig decken. Betreiber können entweder eigene Produkte bewerben oder Flächen an lokale Partner (z.B. Fitnessstudios neben einem Protein-Automaten) vermieten.